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Projekt mit Joseph-Beuys-Gesamtschule

Thema dieses zweitägigen Projekts war „Corona, eine Pandemie“. Beim Kreativen Schreiben bzw. in einer „Textwerkstatt“ geht es darum,Themen, die die uns beschäftigen UMZUWANDELN, in Geschichten oder Gedichte oder Berichte oder Gedankentexte. So verlieren die Themen ihren Schrecken, weil wir uns so mit ihnen auseinandersetzen können. Und manchmal kommen echt gute Texte dabei heraus:

Text: Fatlinda

Ich bin mit meinen Freundinnen rausgegangen und wollte mit ihnen etwas schönes unternehmen. Wir waren draußen Eis essen, haben uns zwischendurch ein paar Läden angeguckt, und waren wirklich sehr begeistert und haben nichts geahnt.
Ich habe Menschen komisch angeguckt, wenn sie einen Mund-Nasenschutz getragen haben. Ich habe mir dabei nichts gedacht.
Nach dem schönen Tag bin ich nach Hause gefahren und habe mir auf meinem Handy Serien angeguckt. Meine große Schwester sagte auf einmal: „schon achtzig Menschen mit dem Coronavirus infiziert!“ Ich dachte, dass dieser Virus – ich wusste nicht, wie der ganze Name hieß – ein Virus auf dem Handy ist, habe mich aber nicht dafür interessiert.
Meine Mutter kam rein und gab mir auf einmal eine Maske.
Ist das jetzt wirklich echt? Was war dieses Coronavirus??
Meine Zwillingsschwester sagte mir, dass das Coronavirus ein schnell-ansteckender Virus ist, der sich sehr schnell bei Menschen verbreiten kann und sehr gefährlich für ältere Leute ist.
Ich habe die Maske mitgenommen und habe sie getragen, wo ich hingegangen bin. Ich war Volleyballspielen – ja, tatsächlich, mit meiner Maske und habe sie nie abgesetzt.
Ein anderer Tag, und meine Freunde fragen mich: „sollen wir raus gehen?“ Nein, ich will nicht! Meine Mutter fragt, was los ist. Ich sage ihr, dass ich nicht in die Stadt gehen möchte, sie sagt aber, dass ich gehen solle, bevor der Virus noch Deutschland erreicht.
Ich hab mir Sachen angezogen, ging raus und bekam eine E-mail von meiner Schwester ‚du hast deinen Mundschutz vergessen!’ Und in dem Moment war mir klar: der Coronavirus ist ein ernstes Thema und könnte auch ein großes Problem werden … 

Projekt mit Heinrich Heine Gesamtschule, Thema: Crimestories

Text: Bennet

Kleine Crime-Story mit Bananenschale

Eine Oma mit Gehstock war auf ihrem täglichen Weg zur Bäckerei, aber davor ging sie zur Bank, Geld abholen von ihrem Konto.

Als sie gerade um die Ecke lief, rutschte sie auf einer Bananenschale aus.

Direkt daraufhin kam ein maskierter Mann, griff ihre Handtasche und rannte davon. Die Polizei wurde daraufhin umgehend alarmiert und fing an, zu ermitteln.

Kurze Zeit danach, wurde eine Kamera über der Ecke entdeckt, und das Videomaterial eingezogen.

Auf dem Video war deutlich zu erkennen, wie der Maskierte zuvor die Schale an dieser Ecke mitten auf den Bürgersteig gelegt hatte, und dann wieder erschien, um die Tasche zu nehmen und abzuhauen.

TEXT: MEIKO

Die Bananenschale in der Mensa
(Mordfall durch eine Bananenschale in der Heinrich-Heine Gesamtschule)

In der Mittagspause rannten alle Schüler in die Mensa. Es gab Pommes mit Nuggets. Zum ersten Mal war die Mensa proppenvoll. Überall drängelten sich Jugendliche vorbei. Jeder wollte einen Teller bekommen mit dem Essen. 

Zwei Jugendliche kauften noch eine Banane. Sie aßen am Tisch. Daraufhin schmissen sie die Schalen auf den Boden zwischen die Warteschlange. 

Ein Mädchen lief durch die Mensa, weil sie mit ihren Freunden Fangen spielte. Ausgerechnet dieses Mädchen, das nur Spaß haben wollte, rutschte auf der Schale aus und stolperte die Treppe hinunter und fiel auf den Hinterkopf.

TEXT: MEREM

Meine Rache mit der Banane

Da, genau, da war er: der Moment, den ich mir seit Monaten gewünscht hatte. Endlich ist er hingefallen! Am 1.4.2020 habe ich alles geplant, und genau zwei Wochen danach habe ich es auch getan. Nun erzähle ich euch alles.

Ich hatte einen heftigen Streit mit einem Jungen aus meinem Deutschkurs. Er hieß Tobias.

Tobias war ein Spießer, da er immer alle lustigen Momente zerstörte,  die wir im Deutschkurs hatten. Zum Beispiel hat er immer gepetzt, wenn wir einfach Papierflieger durch die Klasse geschmissen oder Geräusche gemacht haben.

am 31.3. hat er mich verpetzt, und ich musste an einem Samstag den ganzen Tag nachsitzen. Ich wollte Rache. So plante ich etwas, und zwar wollte ich ihn blöd dastehen lassen … mit einer Banane.

Es hat auch geklappt, und wie, erzähle ich euch:

Ich habe mir aufgeschrieben, wie und wie lange er immer aus dem Kurs bis zur Cafeteria braucht. 2 ganze Minuten! Die zählte der Spießer bestimmt auch noch! Danach stellte er sich immer sehr schnell in die Schlange und holt sein Tablett ab. Er ging immer zum zweiten Platz neben dem Fenster rechts. Das habe ich zwei Wochen lang beobachtet. Naja, am 10.4. hab ich dann die Bananenschale genau neben seinem Platz auf den Boden gelegt.

Aber wieso am 10.4.? Da waren alle Schüler da, da es immer am 10. Pizza gibt.

Tja, es hat geklappt. Er rutschte aus, das ganze Essen auf sein Gesicht, die Knoblauchsauße auf seine Klamotten, auf sein Shirt … alle Handys raus und … „Bam“! er war der Schüler, der drei Wochen lang gehänselt wurde! Karma ist groß! Tobias, und du als Spießer hast Pech! Nun bin ich glücklich, und da jeder weiß, dass ich es war, kann ich es auch erzählen!

TEXT: SÜleyman

Kleine Crime-Story entlang vorgegebener Wörter

(Arm, Banane, Dose, Ei, Fensterscheibe)

Ich bin morgens aufgestanden und habe bemerkt, dass mein Arm beim Schlafen eingeschlafen ist. Meine Morgenroutine ist, eine Banane zu essen. Später als Mittagsgericht habe ich mir eine Pizza mit Thunfisch gemacht. Somit hatte ich die Thunfisch-Dose

Dann bin ich mit meinen Freunden rausgegangen, und als ich wieder zu Hause ankam, habe ich mir Sucuk mit Ei gebraten. 

Danach hatte ich so Bock FIFA zu spielen, aber als der Gegner das Tor gemacht hat, hab ich mich tierisch aufgeregt und hab meinen Controller weggeworfen, und da habe ich gemerkt, dass ich ihn gegen die Fensterscheibe geworfen hatte. Zum Glück ist die Scheibe nicht kaputt gegangen.